Aktivkohlefilter

Gesicherte Wirkung ganz nach Bedarf.

Ak­tiv­koh­le ist das wirk­sams­te Mit­tel ge­gen üble Ge­rü­che, schäd­li­che Dämp­fe und to­xi­sche Gase in der Um­ge­bungs­luft.

Sie wird in der Re­gel aus Ko­kus­nuss­scha­len oder Stein­koh­le her­ge­stellt. Ak­tiv­koh­le be­sitzt eine sehr gro­ße Ober­flä­che, an der die Schad­stof­fe ge­bun­den wer­den. Un­se­re Fil­ter zeich­nen sich nor­ma­ler­wei­se durch eine Ober­flä­che von über 1.000 m² je Gramm aus.

Filterqualität:
Immer der passende Filter

Po­ren­durch­mes­ser und Ober­flä­che von Ak­tiv­koh­le las­sen sich durch ver­schie­de­ne Her­stel­lungs­ver­fah­ren ge­nau auf die Anwendung abstimmen. Bei Roh­koh­le wird von A-Qua­li­tät ge­spro­chen, die nur für be­stimm­te Schad­stof­fe ge­eig­net ist . AX-Koh­le hat ei­nen we­sent­lich klei­ne­ren Po­ren­durch­mes­ser und ist da­mit be­son­ders für leicht sie­den­de Stof­fe (die un­ter 65° Cel­si­us ver­damp­fen) ge­eig­net.

Um eine breit­ban­di­ge Fil­ter­wir­kung auch für an­de­re Schad­stof­fe zu er­rei­chen, kann die Roh­koh­le che­misch be­han­delt (im­prä­gniert) wer­den.

Aktivkohlefilter:
Entscheidung für Spezialisten

Die Auf­nah­me­ka­pa­zi­tät ei­nes Ak­tiv­koh­le­fil­ters rich­tet sich nicht nur nach der Füllmenge, son­dern hängt auch von der Im­prä­gnie­rung, Fein­kör­nig­keit, Po­ren­grö­ße und Ober­flä­che ab. Auch der Luftvolumenstrom durch den Fil­ter spielt eine ent­schei­den­de Rol­le.

Je mehr Luft durch den Fil­ter ge­lei­tet wird, des­to schnel­ler wird er er­schöpft sein. Es kommt zum sog. „Durch­bruch“. Da­bei ge­lan­gen die Schad­stof­fe un­ge­hin­dert auf die Rein­luft­sei­te des Fil­ters. Ist der Fil­ter er­schöpft muss er un­ver­züg­lich aus­ge­tauscht wer­den.

Filterwirkung:
Vorteil des drückenden Prinzips

Nur wenn der Ven­ti­la­tor vor dem Ak­tiv­koh­le­fil­ter an­ge­ord­net ist, ge­lan­gen die Schad­stof­fe aus­rei­chend tief in die Po­ren. Aus die­sem Grund bie­tet SEKA aus­schließ­lich Schutz­be­lüf­tungs­an­la­gen nach dem drückenden Prinzip an.

Sau­gen­de An­la­gen nut­zen nur ei­nen ge­rin­ge­ren Teil der Ak­tiv­koh­le. Ihre Filterwirkung ist da­her deut­lich nied­ri­ger als bei drü­cken­den An­la­gen. Au­ßer­dem sorgt der Druck­ab­fall im Fil­ter da­für, dass sich die Ak­tiv­koh­le schnel­ler mit Was­ser­dampf sät­tigt und da­durch nur noch ein­ge­schränkt Schad­stof­fe auf­neh­men kann.

Abek-Qualität:
Gegen Schwefel und Ammoniak

ABEK-Fil­ter bie­ten wir nur an, wenn gleich­zei­tig schwe­fe­li­ge Gase und Am­mo­ni­ak vor­lie­gen. Dies trifft je­doch nur auf we­ni­ge An­wen­dun­gen zu. Bei den be­son­ders ge­sund­heits­schäd­li­chen schwef­li­gen Ga­sen emp­feh­len wir auf rei­ne E-Koh­le zu­rück­zu­grei­fen.

Durch die Patronenform un­se­rer Fil­ter kön­nen zwei Ak­tiv­koh­le­fil­ter mit un­ter­schied­li­cher Koh­le­qua­li­tät kom­bi­niert (in­ein­an­der ge­steckt) wer­den. Ein Bei­spiel da­für sind ge­trenn­te E- und K-Fil­ter.

ABEK-Koh­le ist eine Breit­band­koh­le, die auf auf eine Mi­schung ver­schie­de­ner Schad­stof­fe aus­ge­legt ist. Sie ist je­doch schnel­ler er­schöpft, wenn es nur um spe­zi­el­le Schad­stof­fe oder ei­nen ein­zel­nen Schad­stoff in ho­her Kon­zen­tra­ti­on geht.

Die SEKA Anwendungsentwicklung stellt ger­ne eine ge­zielt auf die An­wen­dung ab­ge­stimm­te Kom­bi­na­ti­on un­ter­schied­li­cher Ak­tiv­koh­le­fil­ter zu­sam­men.