Filterstandzeit

Entscheidend ist die Anwendung

Grund­sätz­lich gilt: Die Schutz­be­lüf­tung der Fah­rer­ka­bi­ne muss ge­nau das­sel­be leis­ten, wie ein Gas­mas­ke.

Das heißt, sie muss für eine Atem­luft sor­gen, die frei von ge­sund­heits­ge­fähr­den­den Be­stand­tei­len ist. Frei von Staub­par­ti­keln. Frei von Schweb­stof­fen. Frei von Pilz­spo­ren, Bak­te­ri­en, üb­len Ge­rü­chen, schäd­li­chen Dämp­fen und to­xi­schen Ga­sen.

Filterwechsel

Gesicherter Schutz durch regelmässigen Filtertausch

Je­der Fil­ter hat nur eine be­stimm­te Auf­nah­me­fä­hig­keit. Ist die­se er­reicht, lässt sei­ne Wir­kung nach und die ein­wand­freie Funk­ti­on der Schutz­be­lüf­tungs­an­la­ge ist nicht mehr ge­währ­leis­tet.

Doch die Stand­zeit ei­nes Fil­ters lässt sich nicht pau­schal be­stim­men. Sie hängt stark von den vor­han­de­nen Ein­satz­be­din­gun­gen ab. SEKA unterstützt hier sei­ne Kun­den mit um­fas­sen­der Er­fah­rung und konkreten Empfehlungen.

Filteranzeige:
Filterzustand immer im Blick

Jede SEKA Schutz­be­lüf­tungs­an­la­ge ist mit ei­nem Be­dien­pult zur Funk­ti­ons­steue­rung und Funk­ti­ons­über­wa­chung aus­ge­stat­tet. Durch eine leicht ver­ständ­li­che Anzeige am Be­dien­pult kann der Beladungszustand der Staub­fil­ter ab­ge­le­sen wer­den. Bei er­rei­chen der Ein­satz­gren­ze wird über das Be­dien­pult ein Hin­weis an den Fah­rer ge­ge­ben.

Grund­sätz­lich soll­ten die Schweb­stoff­fil­ter un­ab­hän­gig von Ih­rer Be­la­dung nach spä­tes­tens ei­nem Jahr Be­triebs­zeit aus­ge­tauscht wer­den. Das kann zum Bei­spiel im Zuge der jähr­lich vor­ge­schrie­be­nen UVV Prü­fung ge­sche­hen. SEKA emp­fiehlt da­bei hoch­wer­ti­ge Fil­ter aus Glas­fa­serv­lies.

Aktivkohlefilter:
Austausch gezielt nach Bedarf

Für die Stand­zeit ei­nes Ak­tiv­koh­le­fil­ters lässt sich lei­der kei­ne pau­scha­le Aus­sa­ge ma­chen. Auch lässt sich sei­ne ak­tu­el­le Sät­ti­gung nicht mit ein­fa­chen Mit­teln be­stim­men. Be­son­ders farb- und ge­ruch­lo­se Gift­stof­fen wer­den meist nicht er­kannt, oder erst wenn die Atem­luft im In­ne­ren der Ka­bi­ne be­reits ober­halb der zu­läs­si­gen Grenz­wer­te liegt.

Des­halb bie­tet SEKA ei­nen spe­zi­el­len Service, um die Stand­zeit ei­nes Ak­tiv­koh­le­fil­ters un­ter den ge­ge­be­nen Be­triebs­be­din­gun­gen zu­ver­läs­sig ein­schät­zen zu kön­nen.

Da­für wird der ers­te Ak­tiv­koh­le­fil­ter noch vor Er­rei­chen der zu er­war­ten­den Stand­zeit aus­ge­tauscht und zu SEKA ein­ge­schickt. Wir prüfen an­hand der pro­gnos­ti­zier­ten Schad­stof­fe die Beladung des Ak­tiv­koh­le­fil­ters.

Ba­sie­rend auf der vor­lie­gen­den Ana­ly­se, kann dann die Stand­zeit des Fil­ters mit ei­ni­ger Sicherheit für die­sen An­wen­dungs­fall er­mit­telt wer­den. Au­ßer­dem be­steht die Mög­lich­keit, die ver­wen­de­te Koh­le noch­mals ex­akt an den Ein­satz­fall an­zu­pas­sen.