Filterstufen

In 4 Stufen zu sauberer Luft.

Im Prin­zip funk­tio­niert eine Schutz­be­lüf­tungs­an­la­ge wie eine Gas­mas­ke. Sie saugt kon­ta­mi­nier­te Luft an und drückt sie durch meh­re­re Fil­ter­stu­fen.

Das Er­geb­nis ist eine ge­rei­nigt Luft, die un­be­denk­lich ein­ge­at­met wer­den kann, weil sie frei von ge­sund­heits­ge­fähr­den­den Schad­stoff­be­las­tun­gen ist. SEKA Schutz­be­lüf­tungs­an­la­gen set­zen da­für ein vier­stu­fi­ges Funk­ti­ons­prin­zip ein, das sich tau­send­fach in der Pra­xis be­währt hat und im Lau­fe der Jah­re zur Per­fek­ti­on wei­ter­ent­wi­ckelt wur­de.

1. Stufe:
Ansauggitter

In der ers­ten Stu­fe wird gro­ber Schmutz ab­ge­hal­ten. Hier­für set­zen wir einkorrosionsbestänidges Gitter ein, wel­ches au­ßen an der Schutz­be­lüf­tung an­ge­bracht ist. Das Git­ter ist kon­struk­tiv in der Art ge­stal­tet das der Schmutz nicht von au­ßen an­haf­tet. In der Re­gel fällt der Schmutz über die Schwer­kraft wie­der ab.

Das Grob­fil­ter un­ter­liegt so­mit kei­ner re­gel­mä­ßi­gen War­tung und muß auch nicht er­setzt wer­den.

2. Stufe:
Multizyklon

Luftwirbel gegen groben Staub: In der zwei­ten Stu­fe der Luft­auf­be­rei­tung geht es um die Be­sei­ti­gung des Grobstaubs. SEKA setzt da­für ei­nen war­tungs­frei­en Zy­klon ein, der ohne Pa­pier­fil­ter aus­kommt. Er ver­setzt die staub­hal­ti­ge Luft in Ro­ta­ti­on und schei­det da­bei über die Fliehkraft den größ­ten Teil der gro­ben Staub­par­ti­kel ab.

Die­se Par­ti­kel müs­sen da­her nicht vom nach­ge­schal­te­ten Schweb­stoff­fil­ters ab­ge­fan­gen wer­den, was des­sen Stand­zeit dras­tisch er­höht.

3. Stufe:
Schwebstofffilter

Maßnahme gegen feinste Partikel: Im SSF wer­den alle Staub­par­ti­kel klei­ner als 10  µm (PM10) bis hin zu ul­tra­fei­nen Par­ti­keln ab­ge­schie­den. Er muss nach DGUV 201-004 (ehem. BGI581) min­des­tens der Fil­ter­klas­se H13 nach EN 1822 ent­spre­chen.

SEKA geht je­doch hier auf Num­mer Si­cher. Um ei­nen ma­xi­ma­len Schutz zu er­zie­len, wer­den aus­schließ­lich Fil­ter der Klas­se „HEPA H14“ bzw. „ULPA U15″ ein­ge­setzt. Sie er­rei­chen ei­nen Ge­samt­ab­schei­de­grad von min­des­tens 99,999 3% und ent­spre­chen da­mit Staub­fil­tern der Klas­se „H“ nach EN­60335, wie sie un­ter an­de­rem für den Ein­satz in Ver­bin­dung mit Asbeststäuben vor­ge­schrie­ben sind.

Da Fil­ter auf der Ba­sis von Cel­lu­lo­se als Nähr­bo­den für Mi­kro­or­ga­nis­men die­nen kann, set­zen wir aus­schließ­lich Fil­ter auf der Ba­sis von Glas­fa­sern ein.

4. Stufe:
Aktivkohlefilter

Gase und Gerüche wirksam ausgeschaltet: Nach­dem die Luft prak­tisch frei von jeg­li­chen Staub­par­ti­keln ist, küm­mert sich ein Ak­tiv­koh­le­fil­ter um die Be­sei­ti­gung von läs­ti­gen Ge­rü­chen, ge­sund­heits­schäd­li­chen Dämp­fen und to­xi­schen Ga­sen.

Ak­tiv­koh­le ist in der Re­gel Koh­len­stoff mit ei­ner hoch po­rö­sen Ober­flä­che. Sei­ne of­fen­po­ri­ge Struk­tur sorgt für eine ex­trem große in­ne­re Oberfläche. Die Gas­mo­le­kü­le wer­den ent­we­der durch An­haf­ten (Adso­pr­ti­on) oder che­mi­sche Re­ak­ti­on (Che­mi­sorp­ti­on) an der Ober­flä­che der Ak­tiv­koh­le ge­bun­den.

Wenn die Ober­flä­che mit Schad­stof­fen ge­sät­tigt ist, kann der Fil­ter kei­ne Schad­stof­fe mehr auf­neh­men und muss er­setzt wer­den.

Qualität:
Filterwirkung ohne Kompromisse

Die Qua­li­tät des Aktivkohle-Filters wird von sei­nem Füll­ge­wicht be­stimmt. Je grö­ßer das Füllgewicht, des­to mehr Schad­stof­fe kann er auf­neh­men und des­to hö­her ist sei­ne Stand­zeit. Be­son­ders bei schwall­ar­ti­ger Be­las­tung sorgt ein gro­ßes Ak­tiv­koh­le­vo­lu­men für ein Plus an Si­cher­heit. Mit ei­nem Füll­ge­halt von 9 kg bie­tet SEKA den mit Ab­stand größten Ak­tiv­koh­le­fil­ter auf dem Markt an.

Ab­ge­stimmt auf die Schad­stof­fe, die ge­bun­den wer­den sol­len, wer­den Ak­tiv­koh­le­fil­ter in den Qua­li­tä­ten A, B, E, K, AX oder hg ver­wen­det.

Standzeit:
Je grösser desto besser

Die Stand­zeit ei­nes Fil­ters ist nicht nur ab­hän­gig von sei­ner Fil­ter­flä­che bzw. von sei­nem Füll­vo­lu­men. Ent­schei­dend ist auch die durch­ge­setz­te Luftmenge. Die Tech­nik der Schutz­be­lüf­tungs­an­la­gen von SEKA be­ruht da­her auf be­son­ders gro­ßen Fil­ter in Ver­bin­dung mit ei­nem re­la­tiv niedrigen Luft­durch­satz. Das sorgt für op­ti­ma­le Be­din­gun­gen, für lan­ge Stand­zei­ten und nied­ri­ge Be­triebs­kos­ten.